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Informationen zum Heizölpreis und der Heizölpreisentwicklung

Wie steht der Heizölpreis im Moment? Lohnt es sich, jetzt zu kaufen? Hier informieren wir Sie über den aktuellen Börsenkurs und seine Entwicklungen – hier finden Sie Hintergrundinformationen darüber, wie sich der Heizölpreis zusammensetzt, sowie alles Wissenswerte zum Wärmemarkt.

 

Erklärungen zum Heizölpreis-Graphen:
Der im Graphen angezeigte Wert ICE Gasoil (ISIN: XC0009677813) wird pro Tonne in US-$ notiert. Es ist die Preisnotierung für das Referenzprodukt Gasoil 10 ppm (Schwefelgehalt) an der Londoner Warenterminbörse (ICE) für eine definierte spätere Lieferung im Handelsraum des ARA-Raums (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam).

  • Gasöl entstammt direkt der Erdölproduktion und ist das Vorprodukt von Heizöl und Diesel. Nach der Entschwefelung und chemischen Aufbereitung wird es als Heizöl oder Dieselkraftstoff verwendet.
  • Der Rohölpreis sowie die Nachfrage nach Heizöl und Dieselkraftstoff am Handelsplatz ARA sind relevant für die Entwicklung der Notierung ICE Gasoil.
  • Der am Handelsplatz notierte Preis kann von der Inlandsnotierung abweichen. Die Inlandsnotierung in Deutschland ist unter anderem auch die Grundlage für die aktuelle Entwicklung des Heizölpreises. Die Inlandsnotierung wird beispielsweise von der regionsspezifischen Warenverfügbarkeit an den entsprechenden Lieferplätzen beeinflusst. Die Verfügbarkeit wiederum wird von Faktoren bestimmt, die auf Frachten, Transportmöglichkeiten und regionaler Nachfrage basieren.

Marktkommentar zum aktuellen Heizölpreis




Aktuelle Nachrichten


Marktkommentar

Heizölpreise auf der Suche nach Ausgewogenheit

Preissprung von Freitagabend mutet übertrieben an. Ölpreis um 52 Dollar aber in Ordnung. Heizölpreise ebenfalls akzeptabel gestiegen.

Internationaler Markt

Die Suche nach Ausgewogenheit ziert sicher jeden Artikel über gesunde Lebensführung. Dem Wirtschaftsleben ist sie eher fremd. Das ist von Unausgewogenheit und dem Mantra vom ewigen Wachstum geprägt. Ausgerechnet im kruden Ölmarkt ist Ausgewogenheit hingegen ein gesuchter Zustand, Ausgewogenheit von Angebot und Nachfrage sowie der ausgewogene Preis. Um beides wird seit über einem Jahr gerungen wie lange nicht mehr.

In den letzten Wochen schien sich der Markt langsam gen Ausgewogenheit zu bewegen. Ein Rohölpreis von 52 Dollar pro Barrel für die Sorte Brent wirkte wie die passende Bewertung dazu. Dann knickte der Ölpreis doch wieder ein. Zweifel am Ruhe stiftenden Kurs brachen erneut aus.

Ausgerechnet zwei Meldungen über Raffinerieausfälle in den USA rückten den Ölpreis schließlich zurück zum vermeintlich ausgewogenen Niveau. Das geschah hauptsächlich im späten Handel am letzten Freitag. Die Heftigkeit der Bewegung wirkte aber eher panisch als ausgewogen. Um die Angelegenheit zu konsolidieren, müsste heute eine Panik bereinigende Gegenbewegung folgen, die einen Teil der Kursgewinne streicht.

Der Ausfall an der größeren der beiden betroffenen Raffinerien soll nach Ansicht des Betreibers kaum einen Einfluss auf die laufende Produktion haben. Das unterstreicht die Chance zur Gegenbewegung. Konträr dazu ist indes die Tatsache, dass die Bohraktivitäten zur Erschließung neuer Ölquellen in den USA zurückgehen. In der abgelaufenen Woche sank die Zahl der aktiven Geräte.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, am Niveau von 52 Dollar pro Barrel als Referenzpreis festzuhalten. Um diesen Preis wird das tägliche Gezappel weitergehen, sei es aus rein börsentechnischen Gründen oder weil der Markt widersprüchliche Nachrichten absondert.

Heute Morgen deutet sich an den Ölbörsen in der Tat eine vorsichtige Gegenbewegung zum heftigen Anstieg der letzten Handelsstunden am Freitag an. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 48,38 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 52,48 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 478,50 Dollar Tendenz: steigend. Der US-Dollar kostet 0,8515 Euro Tendenz: gleichbleibend. Damit kostet der Euro 1,1737 Dollar Tendenz: gleichbleibend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise setzen die Aufwärtsbewegung der letzten Tage fort, wie der aktuellen Heizölpreis-Tendenz zu entnehmen ist. Mit einem allgemeinen Aufwärtstrend hat das nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um eine Bestätigung der etablierten Trendkanäle. Allenfalls könnte man in der Bewegung nun einen sanften Übergang zu mehr seitwärts- als abwärtsgerichteten Trends sehen. In der 3-Monats-Ansicht ist dieser Übergang schon recht weit fortgeschritten.

Im Binnenmarkt steckt wieder Leben. Viele Kunden nutzten den preislichen Durchhänger der letzten Tage zur Heizölbestellung. Die gesunkene Erwartung an fallende Preise zeigt, dass Beobachter die Seite wechselten und Käufer wurden. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf hohem Niveau für die Kaufintensität, das andere auf einem verhältnismäßig moderaten Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Preistrends sind derzeit noch klar zu definieren. In den kurz- und mittelfristigen Zeitintervallen (3 und 12 Monate) geht es abwärts. Längerfristig (36 Monate) liegt noch ein Aufwärtstrend vor. Langfristig (60 und 120 Monate) weisen die Trends ebenfalls abwärts. Sie stützen somit immer noch Hoffnungen auf weiteren Preisabgang.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank eine Füllung verlangt oder Sie zum Ärger über verpasste Chancen neigen, verschaffen Sie sich durch einen Kauf einfach Ruhe! Die Preise sind bei längerfristiger Betrachtung allemal prima.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

21.08.2017

präsentiert von BWW Energie GmbH