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Informationen zum Heizölpreis und der Heizölpreisentwicklung

Wie steht der Heizölpreis im Moment? Lohnt es sich, jetzt zu kaufen? Hier informieren wir Sie über den aktuellen Börsenkurs und seine Entwicklungen – hier finden Sie Hintergrundinformationen darüber, wie sich der Heizölpreis zusammensetzt, sowie alles Wissenswerte zum Wärmemarkt.

 

Erklärungen zum Heizölpreis-Graphen:
Der im Graphen angezeigte Wert ICE Gasoil (ISIN: XC0009677813) wird pro Tonne in US-$ notiert. Es ist die Preisnotierung für das Referenzprodukt Gasoil 10 ppm (Schwefelgehalt) an der Londoner Warenterminbörse (ICE) für eine definierte spätere Lieferung im Handelsraum des ARA-Raums (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam).

  • Gasöl entstammt direkt der Erdölproduktion und ist das Vorprodukt von Heizöl und Diesel. Nach der Entschwefelung und chemischen Aufbereitung wird es als Heizöl oder Dieselkraftstoff verwendet.
  • Der Rohölpreis sowie die Nachfrage nach Heizöl und Dieselkraftstoff am Handelsplatz ARA sind relevant für die Entwicklung der Notierung ICE Gasoil.
  • Der am Handelsplatz notierte Preis kann von der Inlandsnotierung abweichen. Die Inlandsnotierung in Deutschland ist unter anderem auch die Grundlage für die aktuelle Entwicklung des Heizölpreises. Die Inlandsnotierung wird beispielsweise von der regionsspezifischen Warenverfügbarkeit an den entsprechenden Lieferplätzen beeinflusst. Die Verfügbarkeit wiederum wird von Faktoren bestimmt, die auf Frachten, Transportmöglichkeiten und regionaler Nachfrage basieren.

Marktkommentar zum aktuellen Heizölpreis




Aktuelle Nachrichten


Marktkommentar

Heizölpreise: Nicht gut, aber gut genug - neue Lagerdaten aus den USA

Preise ziehen sechsten Tag in Folge an. Lagerdaten aus den USA geben keine neuen Impulse. Dollar über $1,14 bremst Heizölpreisanstieg.

Internationaler Markt

Die Rohölpreise klettern nun schon den sechsten Tag in Folge. Gestern wurden die wöchentlichen Lagerdaten der USA veröffentlicht. Wie immer ging es hoch her: Zwei Minuten vor der Verkündung warfen Spekulanten ohne erkennbaren Anlass große Ölmengen auf den Markt und hofften wohl damit eine Verkaufswelle loszutreten. Die Lagerdaten waren in der Tat nicht berauschend, aber dennoch kletterten die Ölpreise nach einer kurzen Orientierungsphase rasch ein Prozent nach oben und hielten dieses Niveau. Heute Morgen geht es erneut etwas höher. Der deutsche Heizölkäufer bekommt davon nicht viel mit, da der Euro weiter zulegte und jetzt sogar über 1,14 Dollar notiert.

Die Rohölvorräte der USA stiegen in der letzten Woche um 0,1 Mio. Barrel, während im Vorfeld ein Rückgang erwartet worden war. Bei näherem Hinsehen waren die Daten aber doch nicht so schlecht für die Ölpreisbullen. Aus der Strategischen Reserve der USA flossen 1,4 Mio. Barrel in den Markt. Ohne diesen Sonderfaktor wären die Bestände also gefallen. Auch sanken die Benzinvorräte, in manchen Regionen sogar deutlich. Hinzu kommen Produktionsausfälle durch einen tropischen Sturm im Golf von Mexiko sowie Reparaturarbeiten in Alaska.

Dennoch: Die wöchentliche Aufregung rund um die Lagerdaten ist eher ein Ritual und überhöht ihre tatsächliche Aussagekraft. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zum einen sind die Zahlen alles andere als genau. Über Jahre hinweg konnten die Exporte nicht korrekt erfasst werden, was zu großen nachträglichen Korrekturen führte. Das hat sich verbessert, aber noch immer gibt es Probleme, wenn z.B. ein Supertanker mit 2 Mio. Barrel am Ende der Berichtswoche nur zum Teil entladen werden konnte. Doppelzählungen oder nachträgliche Meldungen verzerren dann das Bild. Um trotzdem Handelsdaten, Ölförderung und Lagermengen in ein Gleichgewicht zu bringen, gibt es daher regelmäßig eine statistische Anpassung, den „Adjustment Factor“. Das ist ein euphemistischer Ausdruck für „Keine Ahnung, warum die Rechnung nicht aufgeht“. Häufig liegt dieser Faktor in der Wochenschau bei über 1 Million Barrel, manchmal sogar bei 2-3 Million Barrel.

Auch muss man berücksichtigen, dass die USA über die größten und vor allem die billigsten und damit attraktivsten Öltanklager der Welt verfügen. Ein globaler Ölüberschuss zeigt sich also zuerst in den USA, während sich eine globale Ölknappheit zuletzt in den US-Lagerdaten zeigt, denn zuerst werden die relativ teuren Tanklager in Europa oder Asien geleert.

Ein dritter Faktor ist die simple Folge der steigenden Rohölförderung und der enorm gestiegenen Ölproduktexporte der USA. Anders als früher sind die Ölförderregionen der USA über das ganze Land verstreut. Das erhöht automatisch den Lagerbedarf. Dasselbe gilt für die boomenden Exportlager an der amerikanischen Golfküste. Das Land ist in wenigen Jahren zum wichtigsten Exporteur für Ölprodukte aufgestiegen.

Aktuell steigen die Rohölpreise weiter und liegen deutlich über dem Stand von gestern Morgen: Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 45,22 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 47,81 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 434,00 Dollar Tendenz: steigend. Der US-Dollar gibt erneut nach auf 0,8753 EuroTendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1426 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise steigen heute Morgen erneut um ein knappes Prozent an, wie aus der aktuellen Heizölpreis-Tendenz hervorgeht. Die Standardlieferungen liegen jetzt in vielen Regionen erstmals wieder über 50 Euro für 100 Liter. Das liegt aber immer noch weiter unter dem Stand zu Jahresbeginn, als knapp 60 Euro verlangt wurden.

Der Binnenmarkt für Heizöl ist weiterhin lebhaft, bei allerdings etwas nachlassendem Kaufinteresse. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und die Zahl der Preisanfragen vergleicht, sowie die Lesereinschätzung zur weiteren Preisentwicklung zeigen eine nur noch leicht überdurchschnittliche Kaufbereitschaft. Der Optimismus, dass die Preise weiter fallen könnten, ist weiterhin stark ausgeprägt. Möglicherweise setzen Käufer darauf, dass der aktuelle Preisanstieg bald enden wird.

Die übergeordneten Preistrends legen das ebenfalls nahe. In den kurz- und mittelfristigen Zeitintervallen (3 und 12 Monate) geht es eindeutig abwärts. Längerfristig (36 Monate) gibt es einen Aufwärtstrend. Langfristig (60 und 120 Monate) weisen die Trends ebenfalls abwärts. Die Chartlinien deuten also überwiegend auf einen weiteren Preisrückgang.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Die Preise sind derzeit attraktiv. Angesichts der unübersichtlichen Lage am Ölmarkt scheint zumindestens eine Deckung des Bedarfs mit einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) angezeigt. So bleibt die Chance erhalten, an einem möglichen weiteren Preisabgang teilzuhaben, aber auch die Freiheit, auf einen plötzlichen Preisanstieg nicht sofort reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der Esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

29.06.2017

präsentiert von BWW Energie GmbH